Sie verunsichern beim Lächeln, gelten als Schönheitsfehler und sind in den seltensten Fällen besorgniserregend. Dennoch möchte man sie lieber gestern als heute loswerden. Die Rede ist von den weißen Flecken oder auch White Spots, die sich manchmal auf den Zähnen tummeln.

Und auch wenn der Zahnarzt nicht von einer akuten Gesundheitsschädigung durch weiße Flecken spricht, so sollten diese während der Behandlung thematisiert und ggf. eine Behandlung in Betracht gezogen werden.

Ursachen

Es gibt mehrere mögliche Ursachen für weiße Flecken auf den Zähnen, darunter fallen die Dentalfluorose, die Zahnschmelzhypoplasie, eine schlechte Zahnhygiene und der Verzehr zu vieler säure- oder zuckerhaltiger Nahrungsmittel.

Eine der häufigsten Ursachen ist Zahnfluorose. Sie tritt in der Regel überwiegend in der Kindheit (zwischen dem 15. Und 30. Lebensmonat) bei zu hohem Fluorid-Verbrauch auf. Das schädigt den Zahnschmelz und verursacht die unschönen White Spots. Das Fluorid wird nicht nur über die Zahnpasta aufgenommen, sondern findet sich auch in Trinkwasser, Salz und einigen Mineralwassern wieder.

Zwar sind sie nicht wirklich gefährlich, sie machen aber den Zahnschmelz weniger widerstandsfähig. Darüber hinaus könne sich die Verfärbungen bis ins Erwachsenenalter halten und sorgen vielfach für ein beeinträchtigtes Lächeln, zumal die Flecken nicht nur in Weiß, sondern auch in Gelb und Braun auftreten können.

Eine weitere häufige Ursache ist Schmelzhypoplasie. Sie liegt vor, wenn der Zahnschmelz nicht ausreichend mineralisiert ist. Bei einer Hypoplasie wird – ebenfalls in der Kindheit – der Zahnschmelz nicht richtig gebildet. Dadurch steigt vor allem die Kariesneigung. Zähne mit zu wenig mineralisiertem Zahnschmelz zeigen häufig auch deutlich wahrnehmbare Flecken, Furchen und Rillen.

Die Ursachen für eine Hypoplasie sind noch nicht abschließend geklärt. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Kombination aus erblichen und umweltbedingten Faktoren. Die Entstehung des Defekts beruht auf einer Verkalkungsstörung in der Mineralisationsphase der Zähne.

Als dritte Ursache für die Schönheitsfehler gilt zu säure- und zuckerhaltiger Verzehr von Nahrungsmitteln. Jeden Tag der Donut zum Kaffee und die Portion Obst zum Frühstück greifen ebenfalls den Zahnschmelz an. Die äußere Schutzschicht des Zahns wird abgenutzt oder entfernt. Es kommt zu weißen Flecken und anderen Problemen im Mundraum.

Abhilfe durch Hausmittelchen?

Immer wieder kann man lesen, dass sich die weißen Flecken, die ja kaum gefährlich sind, wunderbar selbst behandeln lassen. Die Rede ist da z. B. von einer Mischung aus Zitrone und Salz, die man regelmäßig über die Zähne reiben solle. Damit soll die Bildung von Zahnschmelz angeregt werden.

Auch das bekannte Öl ziehen mit Kokosöl, das antibakteriell und antimykotisch (gegen Pilze) wirken soll und sich von der Plaque der Zähne ernährt, soll die unschönen weißen Flecken entfernen und weitere Mundprobleme lösen.

Recherchiert man zu diesem Thema im Netz, so stößt man auf teilweise sehr wundersame Mittel, um die White Spots loszuwerden: Man solle sich mit Bananenschalen über die Zähne reiben oder Zahncreme aus Eierschalen herstellen.

Die Zahnärztin Luzern rät kategorisch von solchen Experimenten ab.

Besser nicht!

Auch mit weißen Flecken gehört man auf den Zahnarztstuhl. Zwar sind die weißen Flecken nicht akut gefährlich, erhöhen jedoch das Risiko einer Karieserkrankung. Das muss der Zahnarzt in Luzern begutachten und ggf. handeln. Ebenfalls ist eine Unterscheidung zwischen einer braunen Verfärbung und einer Karieserkrankung vom Laien nicht zu leisten. Eine Kariesentzündung laienhaft unter Verwendung von Hausmitteln zu behandeln, ist mit Sicherheit der falsche Weg.

Der Zahnarzt in Luzern kennt die richtigen Behandlungswege und wird den Patienten entsprechend aufklären und beraten. Je nach Ausprägung der weißen Flecken gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Die professionelle Zahnreinigung

Zweimal im Jahr, fest verankert im Kalender, sollte man sich einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt Luzern unterziehen. So wird der aktuelle Status erhoben, der Zustand des Zahnschmelzes begutachtet und sämtliche Ablagerungen entfernt. Darüber hinaus berät die Dentalhygienikerin des Zahnarztes hinsichtlich einer zahnfreundlichen Ernährung und steht für sämtliche Fragen zur Verfügung.

Die Mikroabrasion des Zahnschmelzes

Bei diesem Verfahren entfernt der Zahnarzt eine kleine Menge Zahnschmelz von den Zähnen, um das Erscheinungsbild der weißen Flecken zu reduzieren. Nach dieser professionellen Behandlung schließt sich in der Regel ein Zahnbleaching an, das die Zähne farblich einheitlicher erscheinen lassen kann.

By John

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